Ein 3D-Sensor eröffnet neue Möglichkeiten
Mit unserem 3D-Sensor sind viele neue Anwendungen machbar, denn wir interpretieren nicht Helligkeitsschwankungen, sondern wir vermessen den Prüfling.
Anstelle eines Bildes, welches die Helligkeit eines Objektes darstellt, erzeugen wir ein Bild, dass die Umrisse und die Höhe eines Gegenstandes anzeigt. Die Helligkeit oder Farbe eines Punktes im Bild entspricht seinem Abstand von dem 3D-Sensor, unabhängig von der Farbe und der Helligkeit des Objektes.
Drei unterschiedliche Bilder bei einer Aufnahme
Mit dem Sensor erhält man je nach Art der Beleuchtung und Konfiguration des Sensors folgende Bilder:
- Ein klassisches Graustufenbild wie mit einer herkömmlichen Kamera.
- Ein Abbild der Lichtverteilung im Prüfling (transparente Strukturen erscheinen Heller als dichtere oder als Übergänge, wie bei Rissen).
- Ein 3D Profil (hier entspricht die Helligkeit im Bild nicht der Helligkeit des Objekts sondern dem Abstand vom Sensor).
Das 3D Profil eines Schlüssels:
Aus der Kombination dieser Bilder lassen sich Aussagen über den Prüfling berechnen, die sonst, wenn überhaupt, nur mit erheblichem Aufwand ermittelt werden konnten.
3D Lösungen
Bei dem 3D Bild ist der Grauwert abhängig vom Abstand des Prüflings zur Kamera.
Somit ist z.B. bei einer Montagekontrolle der höchste Teil eines Schraubenkopfes immer weiß, die Blechoberfläche grau und das Loch schwarz - auch wenn die Schraube aus schwarzem Material, das Blech metallisch blank und der Hintergrund des Lochs beleuchtete ist.
Einige Typische 3D Anwendungen bei denen die Leistungsfähigkeit des Sensors deutlich wird:
- Teile unterschiedlicher Farbe und Oberfläche mit einem Handlinssystem aus einer Kiste nehmen, ist für den 3D-Sensor eine Routineaufgabe.
- Bei wechselnden Materialien vermessen, ob sich ein Niet, eine Schraube oder ein Werkstück an der richtigen Position und in der richtigen Höhe befindet, eine Aufgabe für den 3D-Sensor.
- Alle Aufgaben, bei denen die Struktur eines Teiles oder eines Werkzeuges kontrolliert werden muss, sind eine Anwendung für den 3D-Sensor.
Der Griff in die Kiste
Niet- und Montagekontrolle
Form- und Oberflächenkontrolle
Hier als Beispiel die Kontrolle, ob bei dem Werkstück alle Stege und Bohrungen vorhanden sind:
Es ist lediglich der Prüfling sichtbar und die Helligkeitswerte entsprechen der Höhe des Objekts.
Lichtverteilungs-Lösungen
Für Prüfaufgaben an schwach transparenten Materialien bietet der 3D-Sensor neue Möglichkeiten.
Mit einer spezielle Beleuchtungstechnik blicken wir in den Prüfling und erhalten so Aussagen über oberflächennahe Strukturen in einem Werkstück oder über Inhalte von nicht durchsichtigen Verpackungen:
- Die Erkennung des Verlaufs von Strukturen und von Unregelmäßigkeiten im Material wird mit dieser Methode deutlich verbessert.
- Risse oder Kratzer in Werkstücken sind mit dieser Methode besser zu erkennen als im normalen Graustufenbild.
- Hier zum Beispiel die Überprüfung einer weißen, geschlossenen Blisterverpackung.
Ast- oder Maserungskontrolle in Holz oder Fleisch
Risskontrolle
Füllstands- und Verpackungskontrolle in undurchsichtigen Behältern
In der linken Graustufen-Aufnahme sieht man eine leichte Verformung an einer Position – ein möglicher Fehler.
Im rechten Bild des gleichen Blisters, aufgenommen mit dem 3D-Sensor mit spezieller Beleuchtung ist eindeutig zu sehen, dass 2 Tabletten fehlen:
Da die Rückseite eine Metallfolie ist, kann hier kein Durchlichtverfahren eingesetzt werden.
Dies sind nur einige von vielen Anwendungen, bei denen der Einsatz des 3D-Sensors die Möglichkeiten, die Flexibilität und die Zuverlässigkeit von Bildverarbeitungslösungen entscheidend verbessern wird.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung - am einfachsten telefonisch unter 08024 4709980 oder über dieses
Kontaktformular
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